Einhandwettfahrten 12. - 13.06.2021

Nach 21 Monaten war es endlich wieder soweit, der HSC konnte wieder eine Regatta veranstalten und die Freude bei den Veranstaltern war dementsprechend riesengroß.

Die HSC Einhand für Laser Standard und Laser Radial war zugleich die Destriktmeisterschaft Süd und hatte damit einen höheren Ranglistenfaktor und ein sehr gut besetztes Teilnehmerfeld.

Das Hygienekonzept inkl. geforderte Tests funktionierte perfekt. Leider musste auf Zusammenkünfte der Segler (noch) verzichtet werden, es gab keine Bewirtung und die obligatorische Steuerleutebesprechung sowie die Siegerehrung erfolgte digital.

Auch die hohe Meldezahl von 25 Laser Standard und 31 Laser Radial erfreute den Wettfahrtleiter Christoph Quinger sehr.

Sowohl der Wettfahrtleitung als auch den Seglern wurde dann in 5 Läufen alles abverlangt, denn die Winde drehten sehr stark und von beinahe Flaute bis an die 7 Windstärken und zahlreichen Kenterungen war alles geboten.

Topfavorit bei den Laser Standard war Thomas W. Müller vom Segelclub Laacher See Mayen, welcher sich am ersten Tag mit drei ersten Plätzen souverän zeigte und am Ende auch nach fünf Läufen die Nase vorne hatte (1, 1, 1, (6), 5) und die Klasse vor Lokalmatador Christoph Wurm vom Augsburger Segelclub (3, 4, (11), 1, 2) und Florian Hafner vom Yacht-Club Langenargen ((7), 5, 4, 2, 1) gewinnen konnte. Bester Herrschinger wurde Christoph Alexander Tischer mit einem sehr guten 8. Platz als jüngster Teilnehmer bei den Laser Standard.

Bei den Laser Radial war das Ergebnis deutlich enger, den ersten und den vierten Platz trennten am Ende nur 4 Punkte.

Sieger wurde Maximilian Reger vom Chiemsee-Yacht-Club (4, 2, 2, (25), 2) vor Felix Voigt (5, 3, 3, 2, (7)) vom Ruder-Club Rastatt und Amy Fiona Heller (2, (7), 7, 1, 2) vom Segelclub Öhmingen.

Beste Teilnehmerin vom gastgebenden Herrschinger Segelclub wurde Selina Eberle, welche durch ihr Studium in dieser Saison kaum trainieren konnte und dennoch auf einem sehr guten 5. Platz landete mit zwei 1. Plätzen und einen 3. und wäre sie in der 3. Wettfahrt nicht auf Platz 2 liegend gekentert, ja dann ...

Wettfahrtleiter Quinger freute sich auch, dass nach 21 Monaten Regattapause sein Team hervorragend arbeitete, als ob es keine Coronapause gegeben hätte. Die Veranstalter hoffen nun bei den anstehenden Veranstaltungen wieder auf soviel Wind- und Wetterglück aber vor allem auch, dass man die volle Gastfreundschaft wieder zeigen darf und bedankt sich bei allen Teilnehmern, denen man die Freude, ihren Regattasport wieder ausüben zu dürfen, deutlich anmerkte, für ihre Disziplin.

 

Ergebnisse: