Drachen

26.07.2019 | 24-Stundenregatta am Ammersee - 2 mal war der HSC mit guten Erfolgen vertreten

Am Samstagabend musste die 24 Stundenrgatta wegen Sturmwarnung abgebrochen werden. Trotzdem gab es eine Wertung. In der Sonderwertung "Erste Runde" belegte Marian Petersik mit seinem Joker einen 3. Platz. Hier hält er mit 85 Minuten auch den Rekord, ersegelt 2017. In der Gesamtwertung belegte Eberhard Matthes mit seinem H-Boot den 16. Platz von 86 Booten und gewann auch noch die Sonderwertung als bestes H-Boot.

Der HSC gratuliert!.

25.07.2019 | Außergewöhnliches Phänomen mit kleinen Buben in der Dyas-Klasse wurde nun geklärt

Verwundert reibt sich seit fast 2 Jahren die Segelszene die Augen. Taucht doch auf zahlreichen Bildern der Siegerehrung in der Dyas-Klasse immer wieder ein etwa vierjähriger lustiger Junge auf, der dabei immer oben auf dem Siegerpodest steht. Jetzt ist die Dyas-Klasse für Steuermann und Vorschotter sowohl segeltechnisch, als auch rein körperlich ein durchaus recht anspruchsvolles Boot. Wie kann es dann ein Vierjähriger schaffen, regelmäßig auf dem Podest zu stehen?  Nicht einmal im Opti hatte man das für möglich gehalten. Durch den Einsatz eines Sonderermittlers der KV und des DSV konnte jetzt das Phänomen geklärt werden. Die lustige Vierjährige heißt Matti Olbrysch und ist der Sohn DES Überfliegers in der Dyas-Klasse. Jens Olbrysch vom HSC startete 2017 mit seinem Vorschotter Norbert Schmid (Yacht-Club Rhein-Mosel) eine beispiellose Siegesserie. Nach dem Gewinn der IDM im Sommer 2017 landeten die beiden nur noch auf dem Platz 1. Im Jahr 2018 konnten alle Regatten, bei denen die beiden angetreten waren, gewonnen werden inkl. einer sehr souveränen Verteidigung des IDM Titels. Und weil der kleine Matti das so toll fand, hat er sich dann immer zum Papa auf das Siegerpodest gestellt.

Und 2019 ging es da weiter, wo man das Jahr 2018 beendet hatte. Auch hier die ersten drei Regatten undreimal standen sie wieder ganz oben (Gardasee, Herrsching und am Tegernsee). Am Tegernsee so überlegen, dass Jens statt der letzten Wettfahrt mit Matti zum Segeltaktik lernen zum Regattafeld hinausfuhr. Jetzt bekommt Matti, neben dem unbedingten Siegerwillen („Ich stehe immer ganz oben“) auch noch frühkindlichen Unterricht in Start-, Kurslegungs- und Tonnenmanövertaktik. Da werden sich viele in wenigen Jahren warm anziehen müssen, wenn der Matti dann selber ins Regattageschehen eingreift. Wir sind gespannt. In wenigen Wochen ist auch am Tegernsee die Dyas - IDM 2019. Wir wünschen dem kleinen Matti und seinem Team Jens & Norbert, dass Matti dann zum 3. Mal hintereinander bei einer IDM ganz oben auf dem Stockerl steht.

PS: Die fast zweijährige Siegesserie wurde jetzt gerade am Achensee gestoppt. Punktgleich mit dem Ersten (Brand/Bärlocher) und auch mit dem Zweiten (Schmohl/Ostertag) reichte es nun „nur“ zu einem 3. Platz. Aber genug, dass Matti auch wieder auf dem Stockerl stand.

24.07.2019 | Vorstellung HSC Talente: Selina Eberle

Selina Eberle stammt aus einer alten sehr sportlichen und segelbegeisterten HSC Familie. Ihr Großvater Walter war sein Leben lang und  ist mit 86 Jahren immer noch ein sehr vielseitiger sportlich aktiver Senior. Oder Selina´s Vater Stefan, der lange Jahre unter anderem mit Wux Gerling sehr erfolgreich in der Tempest gesegelt ist.

Aufgefallen ist Selina schon im Opti durch ihre Lockerheit beim Segeln. Vor 3 Jahre stieg sie dann in den Laser Radial um und im Vorbereitungsjahr in der sogenannten Laserliga holte sie 2016 gleich 4 Siege ab. Im letzten Jahr fiel Selina dann durch einen stetigen Trend nach oben auf und es kamen ganz logisch die ersten Stockerlplätze. So nebenbei gewann sie in der Tempest die HSC-Langstrecke. Bei der sehr hochkarätig besetzten Laser IDM im Oktober 2018 im HSC belegte sie einen sehr guten 18. Platz und war bzgl. der Platzposition auf Anhieb das beste Laserboot von 10 HSC-Seglern. In diesem Jahr ist Selina wegen ihrem Abitur, das sie natürlich auch mit Bravour bestanden hat, erst sehr spät in die Segelsaison gestartet. Aber das dann mit großer Lockerheit, Freude und Erfolg. Zu ihrem Saisonauftakt im Juni bei der Einhandregatta im eignen Club fuhr sie in einem stark besetzten Feld gleich auf das Stockerl hinter den beiden Clubkameraden Linus Ziegler und Christoph Tischer. „Da geht noch mehr“, muss sich Selina gedacht haben. Denn letzte Woche auf Ihrer zweiten Regatta der Saison beim Laserdatschi im ASC holte sie sich dann ihren ersten Sieg im Laser radial. Chapeau!

Zu ihren Plänen für dieses Jahr erzählte uns Selina: 

Nach den beiden Heimrennen auf dem Ammersee mit zwei super erfreulichen Ergebnissen für mich, stehen in den nächsten Wochen erstmal noch einige Regatten auf den anderen bayerischen Seen an, zum Beispiel auf dem Alpsee oder dem Starnberger See. Die Regatta auf dem Alpsee wird gleichzeitig als Distriktmeisterschaft Süd gewertet. Im Auge habe ich außerdem die IDM in Flensburg Ende September/Anfang Oktober.

Zu ihrer Segelbegeisterung sagt sie uns: Segeln ist bei uns quasi Tradition, ein Familiensport, der niemals aufgezwungen wurde, sondern dem jeder nach seinen Wünschen gefolgt ist. Nach dem Opti bin ich in den Laser umgestiegen und war sofort fasziniert. In keiner anderen Bootsklasse ist das taktische Denken so entscheidend, weil eben beim Laser, wie viele oft sagen, nur ein paar „Strickerl“ verstellt werden können. Doch die passende Einstellung von Unterlieg, Cunningham und Baumniederholer in Verbindung mit konzentriertem, taktischem Segeln führt zum Erfolg. Aber auch das Segeln im Team macht mir super viel Spaß, weshalb ich oft mit meiner Familie Drachen, Tempest und Co. segle. Mir bedeutet der Segelsport sehr viel, weil er verbindet. Sowohl in der Familie als auch im Freundeskreis.

Selina ist nicht nur eine sehr symphatische Erscheinung in unserem Club, sondern eine sicherlich hochtalentierte Seglerin. Vielleicht hat sie da besonders viel Gene aus der Familie bekommen. Wir alle sind stolz auf dieses Talent im HSC und wünschen der Selina auf ihrem Weg in die Zukunft, dass sie in sportlichen, wie in allen anderen Dingen, ihren schon bisher so erfolgreichen Weg fortsetzen wird.

20.07.2019 | Vorstellung HSC Talente: Laila Möbius

Die beiden Schwestern, die 13-jährige Celine im Opti und ihre 17-jährige Schwester Laila Möbius im 29er sind unsere jungen derzeit aktivsten Segeltalente im Herrschinger Segelclub. Laila war 2018 Vorschoterin Emilie Hesse vom Chiemsee in Helsinki Junioreneuropameisterin im 29er und auch im Jahr 2019 ist sie engagiert und erfolgreich unterwegs. Selbst im Winter wird trainiert und schon am Mittelmeer auf großen internationalen Regatten gesegelt. Ihre Regattastandorte liegen in Spanien, Frankreich, Holland, etc. Dazu kommen dann meist mehrmals der Gardasee, Kiel, Travemünde. Laila fährt fast ausschließlich internationale Regatten und mit ganz wenigen Ausnahmen belegte sie in diesen stark besetzten Feldern immer Plätze im ersten Drittel, meist sogar unter den Top 10-20% der Boote, wie bei der italienischen Meisterschaft (8./57), Kieler Woche (23/.118) und bei der Yes (11./65). In der (z.T. noch inoffiziellen) Mädelswertung belegte Laila fast immer ein Platz zwischen eins und fünf. Sehr schön für den Ammersee ist, dass die deutsche Spitzenmannschaft im 29er mit Schupp, Hagemeyer derzeit vom DSC kommt und auch der ASC über hervorragende 29er Segler verfügt. Zusammen mit noch zwei bayerischen Booten stellt hier Bayern nahezu die gesamten 29er Spitzensegler im DSV. Nach der WM in Gedynia (Polen) und der 29er EM zwei Wochen später am Gardasee folgt noch die IDM im Oktober im DSC. Dann wird Laila in den 470er wechseln, der ab Olympia 2024 in Paris nur noch als Mixed-Boot gefahren wird.

Laila wird in Bälde mit dem Ziel Olympia in das Sportinternat des DSV nach Kiel wechseln. Bei uns im HSC wachsen aber dafür schon die nächsten erfolgversprechenden 29er Mannschaften heran. Auch weil Laila und einige andere HSC - Talente nur sehr selten im Club zu sehen sind, ist es uns wichtig, zu zeigen, welche Segeltalente wir hier im Herrschinger Segelclub haben. Wir, als HSC, sind stolz auf diese Segler und werden sie weiter nach unseren Möglichkeiten fördern auf einen weiterhin erfolgreichen Seglerweg.

18.07.2019 | 22 Länder bei der J/70 Europameisterschaft und der HSC war mittendrin

124 Teams hatten gemeldet, wobei nach 9 Stunden das Meldefenster wieder geschlossen werden musste. Allein 4 Boote waren aus Mittel- und Südamerika angereist. Am Gardasee in Malcesine wurde Anfang Juli die hochkarätig  besetzte Europameisterschaft ausgesegelt. Frederik Petersen und Franz Graf vertraten hier den HSC mit einer jungen Ammerseemannschaft (Kim Nibbe RMDSC, Tim Wechsler und Lisa Jobst vom DSC). In den 6 Qualifikationsrennen lief es zunächst bei noch leichten Winden nicht optimal, so dass man für die Finalrennen dann bei besten Bedingungen in der Silverfleet landete. Dort konnte sich das Team, nach kurzen Schwierigkeiten im ersten Finalrennen, bei starker Ora von Rennen zu Rennen verbessern. Einmal hatten sie sogar 100 Meter Vorsprung, wurden aber kurz vor dem Ziel noch abgefangen. So erreichte das HSC-Boot am Ende den 16. Platz in der Silverfleet, was in der Gesamtwertung einen 78. Platz der 124 Boote ergab. Gewonnen hat Claudia Rossi aus Italien vor Markus Wieser von BYC.

Unsere hochmotivierten J/70 Segler werden noch einige Regatten in der Saison 2019 segeln, unter anderem auch zum Finale den J70 SanRemo Cup. Frederik freut sich aber heute schon auf die Europameisterschaft im Jahr 2020, die in seiner Heimat, im schönen Kopenhagen stattfinden wird. Da hat er dann ein Heimspiel.

15.07.2019 | Vorstellung HSC Talente: Celine Möbius

Der normale Segler geht im Winter zum Skifahren oder Langlaufen und freut sich, wenn im April oder Mai die Segelsaison wiederbeginnt. Seine Destinationen sind dann meist eher so die bayerischen Seen. Die schon sehr sportlichen fahren dann noch zum Gardasee und alle 2  Jahre zu einer IDM auch einmal nach Berlin, zum Ijsselmeer oder an die Ostsee.

Nicht so unser junges derzeit mit Ihrer Schwester Laila aktivstes Segeltalent im Herrschinger Segelclub.  Für die 13 jährige Celine im Opti A heißt es auch im Winter: trainieren - segeln, trainieren - segeln, trainieren - segeln. Celine ist in diesem Jahr schon weit mehr Regatten gesegelt, als die allermeisten von uns in einem Jahr segeln können. Ihre Destinationen sind dabei nicht Bayern, sondern z.B.  Palma, Torrevieja, Pallmos  in Spanien. Dazu kommen Gardasee, Kiel, Travemünde, etc. Da freut sich Celine dann schon, wenn ein Training mal NUR am Gardasee stattfindet. Und während der „normale Segler“ oft froh ist, dass mit 10 Startern eine Ranglistenregatta zustande kommt, und er oft glücklich ist, wenn mal wieder mehr als 20 Boote starten, heißen die Meldezahlen der internationalen Regatten bei Celine in diesem Jahr: 275, 366, 578, 937, 80, 209 und 170. Da ist dann ein 30. Platz oder Platz 70 von 578 Booten aus über 20 Ländern ein absolutes internationales Spitzenergebnis. Bis auf der Regatta zur WM-Qualifikation, bei der Celine krankheitsbedingt gehandicapt war, belegte Celine auf allen internationalen Regatten einen Platz im ersten Drittel.  Nach der IDMJü Anfang August in Plauen und noch vor Abschluss dieser Saison will Celine dann vom Opti A in den 29er wechseln und dort ihrer Schwester Laila oder Lea Voigt, unseren erfolgreichen 29er Talenten, nachzueifern. Auf Celine können wir stolz sein, gratulieren ihr zu den starken Auftritten nach 2018 nun auch wieder im Jahr 2019 und wünschen Ihr auch für die Zukunft, dass ihre sportlichen Wünsche und Ziele in Erfüllung gehen. Wir als HSC werden das was in unseren Möglichkeiten liegt machen, um die weitere sportliche Entwicklung von Celine, wo immer es geht, zu unterstützen.

14.07.2019 | Sensationssieg für Nicola Parlow (geb. Schwarz) beim Helgacup in Hamburg

Nicola, die Tochter von Hannes und Schwester von Hans-Peter Schwarz ist ja immer noch ein treues Mitglied des HSC, auch wenn sie schon lange mit ihrer Familie in Hamburg lebt und sehr aktiv im NRV ist.
Der Helga Cup ist weltweit die größte internationale Frauenregatta und in Hamburg ein MEGA - Event. 76 Teams und knapp 330 Teilnehmerinnen, 121 Wettfahrten; 3 Regattabahnen, 3 Wettfahrtleiter, 3 Wettfahrtleiterteams in verschiedenen Booten mit einem hochspannen Medalrace kennzeichnen dieses Großevent. Nach drei Tagen, 121 Wettfahrten, 515 gesegelten Seemeilen, permanent hochfrequent pulsierender Stimmung gewinnen die vier Pulvermädels des Norddeutschen Regatta Vereins in einem packenden Finale den Helga Cup 2019. Und am Steuer: Nicola Parlow!

Wir gratulieren Nicola und ihren Pulvermädels ganz herzlich und freuen uns, wenn Nicola bald mal wieder bei uns in ihrem Heimatclub HSC vorbeischaut.
(Photo: Lars Wehrmann)

12.07.2019 | Vroni Beichl mit starker Steigerung bei der 420er WM in Portugal

In der Qualifikation zur WM hatten Kathrin Steiner YCAT und Vroni Beichl den dritten deutschen Startplatz für die 420 WM erkämpft und so ging es Anfang Juli nach Vilamoura in Portugal.

Bei zu Beginn zum Teil starken Winden und für bayerische Segler sehr ungewohnten Wellen lief es in der Qualifikation zunächst noch nicht ganz optimal, so dass es dann in der Silberfleet weiter ging. Ab der 5. Wettfahrt kamen dann Kathrin und Vroni von Wettfahrt zu Wettfahrt immer besser in Fahrt. In den letzten drei Wettfahrten gab es die guten Plätze 13, 12 und 4. In der Gesamtwertung sprang dann der 48. Platz unter den 75 Booten heraus. Platz 10 in der Silberfleet. Für Vroni & Kathrin war diese erste WM ein tolles Erlebnis, das Lust auf mehr macht. Gewonnen haben die Engländerin Heathcote/Boyle. Das derzeit beste deutsche Boot Steinlein (BYC)/Hausmann (VSaW) belegten einen sehr guten 7.Platz

11.07.2019 | Bronzemedaille für Jojo Beichl und Franz Graf

Letztes Jahr wurden sie Jugendweltmeister im FD. Und auch in diesem Jahr sammeln sie wieder Titel.

Ende Juni kam am Mattsee beim SCM bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft nach 6 Wettläufen der 3. Platz als wirklich gutes Ergebnis heraus.

Wir gratulieren!

10.07.2019 | Bisheriger Saisonverlauf der HSC FDs

Alle hatten sich schon sehr gefreut auf die „Heim-IDM“ am Ammersee beim DSC Ende Mai.  
6 FDs mit HSC Besetzung waren am Start. Leider spielte der sonst so zuverlässige Wind am Ammersee nicht mit. Mit nur 2 gültigen Wettfahrten gab es formal dann nicht einmal einen Deutschen Meister. Siegerin wurde Peggy Bahr aus Berlin. Beste HSC-ler waren Schwarz/Kirst auf dem 8. Platz vor Römmelt/Zeller auf dem 9. Platz. Stefan und Adrian Beichl wurden 11. der 68 Starter. Ein für den HSC sehr respektables Ergebnis.

Ein windbedingter Komplettausfall war schon der Saisonauftakt beim FD-Cup am Staffelsee. Ohne eine einzige Wettfahrt mussten unsere 6 Boote wieder nach Hause fahren.

Über die Bronzemedaille von Jojo und Franz bei der Öst. Staatsmeisterschaft haben wir schon berichtet.

Und richtig gut lief es dann traditionell am letzten Wochenende bei der Kuhschelle am Alpsee beim SCIA. Wieder waren die 6 HSC besetzten Boote am Start und Schwarz/Kirst haben hier fast ein Abo auf den Sieg. Platz 1 war bei starken Winden das Ergebnis. Stefan Beichl mit Philipp Schay rundeten das Stockerl mit Platz 3 ab. Auch Thomas Römmelt mit Peter Zeller und Tim Wechsler mit Sami Leitl kamen in das erste Drittel. Ferner waren Jojo Beichl mit Franz Graf sowie Susanne Oed am Start.

09.07.2019 | Thomas Munk H-Bootregatta mit einem jungen Überraschungssieger

Der Wettergott bescherte seit Jahren zur H-Bootregatta zuverlässig immer gute Winde. 24 Meldungen waren eingegangen. Der Gast mit dem längsten Anreiseweg war wie im Vorjahr das Familien-Boot Nürnberger vom Scharmützelsee (SGS). Auch ein "Bayernboot“ mit Chiemsee, Ammersee und Starnbergersee von Hansi Haberstock (CYC) war am Start. Neben diesen Booten mussten vor allem die beiden DSC Boote vom Ammersee - Peter Teschemacher und Jörg Bleiholder mit Jens Olbrysch (HSC) sowie die HSC Boote Helmut Settele und Max Marcour zum Favoritenkreis gezählt werden. Zur Überraschungsmannschaft wurde aber die sehr talentierten aber in der H-Boot Szene noch unbekannten Finn und Lars Kenter, Philipp Frieß und Merlin Gnutzmann vom FC Seeshaupt, die das erste Mal an den Ammersee gekommen waren.  

Aufgrund der Wettervorhersage mit Sturm am Samstagabend und Gewitter am Sonntag wurde sofort mit Flagge U gestartet. Mit einem solchen Frühstarter UFD klappte der erste Start und wie erwartet setzten sich die oben genannten Favoriten auch schnell an die Spitze des Feldes  mit dem  für  einige H-Boot-ler etwas unerwarteten ersten Finn Kenter. Aber jetzt kannten ihn alle. Die weitere Reihenfolge:  Haberstock, Teschemacher, Bleiholder, Nürnberger und Marcour.


In der 2. Wettfahrt belegte Finn Kenter wieder Platz 1 gefolgt von Teschemacher, Bleiholder, Andi Albrecht (HSC), Nürnberger. Max Marcour konnte nach einer unverschuldeten Kollision nicht mehr weiterfahren.  Auch in der 3.  und 4. Wettfahrt waren die Favoriten immer in wechselnder Reigenfolge ganz vorne zu finden. Der 3. Lauf ging an Jörg Bleiholder und der 4. an Helmut Settele.


Der Zwischenstand in der Gesamtwertung war damit nach dem ersten Tag sehr knapp.


Mit 6 Punkten führte Finn Kenter vor Peter Teschemacher mit 7 Punkten, Jörg Bleiholder mit 8 Punkten und Hansi Haberstock mit 9 Punkten. Schon mit etwas Abstand dahinter: Peter Nürnberger und Helmut Settele. Das versprach damit noch einmal eine spannende 5. Wettfahrt. Am Sonntagmorgen hingen bei leichten Niederschlägen noch die letzten Gewitter am Ammersee. Um kurz nach 10 Uhr Uhr konnte dann zur letzten Wettfahrt bei 2 Beaufort ausgelaufen werden. Leider zeigte der Wind dann große Drehungen und schlief schließlich ein, so dass dem sehr umsichtigen Wettfahrtleiter Erik Vetter nichts anderes übrigblieb, als abzubrechen und die Veranstaltung zu beenden. Damit war das Ergebnis von Samstag auch das Endergebnis:


1. Finn und Lars Kenter, Philipp Frieß und Merlin Gnutzmann alle FC Seeshaupt: 6 Punkte
2. Peter Teschemacher mit Sohn Uli und Eddy Geisler vom DSC/RCO: 7 Punkte
3. Jörg Bleiholder (DSC) mit Jens Olbrysch (HSC) und Björn Koop (WYB): 8 Punkte
4. Hansi Haberstock (CYC), Sepp Hammerlindl (ASC), Andreas Bud Monheim (YCSS): 9 Punkte
5. Peter und Monika Nürnberger (Scharmützelsee (SGS), Jan Nürnberger (BYC): 13 Punkte
6. Helmut Settele (HSC), Daniel Settele (SGA) und Harald Beer (SGA): 14 Punkte


Den Thomas Munk Gedächtnispokal übergab Wettfahrtleiter Erik Vetter im Namen der Familie Munk an den würdigen Sieger Finn Kenter, der mit seinem Team ausgelassen feierte. Finn hatte schon kürzlich beim YCSS mit einem sehr gutem Platz auf sich aufmerksam gemachtAlle Teilnehmer gingen nach einer spannenden Regatta gut gelaunt auf die Heimreise und versprachen, im nächsten Jahr wieder zu kommen.


Christoph Quinger


Einen ausführlichen Bericht finden Sie unter dem Menüpunkt "Regatten" und "Thomas Munk Regatta".

12.06.2019 | Schwierige Bedingungen bei den Pfingstregatten im Herrschinger Segelclub

Bei den diesjährigen Pfingstregatten am 08. und 09. Juni änderte der Herrschinger Segelclub sein Konzept und lud neben den 505ern die Dyas-Klasse mit ein. Beide Klassen lassen sich zum einen auf der Regattabahn organisatorisch gut vereinbaren, zum anderen kennen sich die Segler gut, segeln sie doch jedes Jahr gemeinsam beim Riva-Cup am Gardasee. Leider entsprach die Größe des Teilnehmerfeldes nicht den Erwartungen des austragenden Vereins.
Bei der Dyas-Klasse nutzten doch nur wenige Boote die Möglichkeit, diese Regatta quasi auf dem Rückweg vom Gardasee mitzunehmen. Bei den 505ern waren wohl schon viele Teams im Pfingsturlaub. Dennoch war die Stimmung am gesamten Wochenende sehr gut.
Das einzige, was die Stimmung hätte trüben können, war die Windprognose... Der meiste Wind war noch für Samstagvormittag vorhergesagt, Tendenz fallend. Deshalb drängte Wettfahrtleiter Michael Marcour sofort nach der Steuerleutebesprechung zum zügigen Auslaufen und der erste Start konnte wie geplant um 12 Uhr erfolgen.

Bei taktisch anspruchsvollen Bedingungen aufgrund der drehenden Winde zwischen 2 und 3 Beaufort aus westlichen Richtungen konnten dann zwei Läufe gezeitet werden. Im dritten Rennen flaute der Wind weiter ab und schlief dann komplett ein, so dass die Wettfahrtleitung schon nach einer Kreuz das Signal zum Abbruch gab. Die Startbereitschaft wurde zunächst an Land noch aufrecht erhalten in der Hoffnung, dass der Wind nochmal zurückkäme. Als aber klar war, dass dies nicht der Fall sein würde, gingen alle zum gemütlichen Teil des Tages über. Die Teilnehmer genossen bei schönstem Sommerwetter die Aussicht aus dem Biergarten des HSC und freuten sich nach dem Abendessen über eine Caipi-Bar an der Mole.  

Für Sonntag hoffte die Wettfahrtleitung auf das Eintreffen der Windprognose von 2 Beaufort aus Ost bereits am Morgen und setzte deshalb den ersten Start des Tages auf 9 Uhr fest. Leider traf die Vorhersage nicht ein und so hatten alle erstmal noch Zeit für einen gemütlichen Ratsch an Land. Als sich der Ostwind schließlich gegen 10 Uhr durchzusetzen schien, hieß es Auslaufen. Um ca. 11.45 Uhr erfolgte das Startsignal zur dritten Wettfahrt. Leider sorgte dann eine aus Südwesten kommende Störung dafür, dass der leichte Ostwind wieder völlig zusammen brach und der Wettfahrtleiter das Rennen abbrechen musste. Nach einer Wartezeit auf dem Wasser erklärte er die Pfingstwettfahrten 2019 dann für beendet, weil keine Aussicht mehr auf regattatauglichen Wind bestand. 

Bei den 505ern siegten Jan-Philipp Hoffmann und Felix Brockerhoff vom Düsseldorfer Yachtclub (Plätze 3 und 1) vor Alexander Holzapfel vom Post-Sportverein Koblenz mit Finn Böger vom Hamburger Segelclub (Plätze 2 und 4). Dritte wurden Lokalmatador Christian Kellner vom Herrschinger Segelclub mit Johannes Tellen vom Münchner Yachtclub (Plätze 1 und 6).

Bei den Dyas setzten sich souverän die amtierenden deutschen Meister Jens Olbrysch vom Herrschinger Segelclub mit Norbert Schmidt vom Yachtclub Rhein-Mosel (Plätze 1 und 1) vor Christoph (herrschinger Segelclub) und Laurenz Welsch (Seglervereinigung Breitbrunn) (Plätze 3 und 2) durch. Den dritten Platz erreichten Jens und Sylvia Leichger vom Yachtclub Rhein-Mosel (Plätze 2 und 5).

Tina Wilhelm, Erik Vetter

09.06.2019 | Vroni Beichl fährt zur 420er WM nach Portugal

Ein Traumergebnis in der finalen Ausscheidungsregatta Ende Mai für Vroni Beichl und Kathrin Steiner (YCaT):
Nach der Qualifikationsserie unter anderem in Schwerin und Warnemünde, qualifizierten sich die beiden Mädels als drittbestes Damenteam in Deutschland für die 420er WM, die im Juli in Vilamoura/Portugal stattfindet.
Zusätzlich dürfen die beiden an der Junioren-EM teilnehmen.

Der HSC gratuliert ganz herzlich!

15.05.2019 | Urlaser und Bayerische Meisterschaft im Laser

Am Wochenende des 4./5. Mai fand in Starnberg beim Bayerischen Yachtclub der Ur-Laser statt. Dieses Jahr wurde dort die Bayerische Meisterschaft der Laser Standard & Radial ausgerichtet. Mit dabei waren 5 unserer HSC-Segler bei über 50 Meldungen und eisigen Temperaturen von wenigen Grad über Null.
Nach dem Auslaufen am Samstag verzögerte gleich zu Beginn ein längerer Graupelschauer den ersten Start. Dennoch konnte die Wettfahrtleitung im Anschluss bei guten Bedingungen von 10-15kn Wind 3 Läufe für die Laser-Standard und 2 Läufe für die Laser-Radial durchführen.
Am Sonntag startete die erste Wettfahrt um Punkt 10:00 Uhr mit böigen Winden als eine von weiteren insgesamt 5 Wettfahrten. Der Zieleinlauf der letzten Wettfahrt fand dann am Nachmittag bei leichter Schneefall statt und die Segler waren froh, schnell unter die warme Dusche kurz vor der Siegerehrung zu kommen.
Den 1. Platz, und damit den Bayerischen Meister Im Laser Standard, sicherte sich Luca Mayer vom Konstanzer Yachtclub mit einem Wanderpokal. Im Laser Radial ersegelte Christoph Tischer (HSC) mit nur 16 Jahren einen respektablen 4. Platz. Danach folgten Linus Ziegler (6) und Klaus Jungbauer (12). Florian Jungbauer musste nach einem 8. Platz in der ersten Wettfahrt leider gesundheitsbedingt abbrechen. Klaus Richter erkämpfte sich einen 12. Platz bei den Standards.

05.05.2019 | Saisonstart Optitraining

Am ersten Mai wurde bei uns im Herrschinger Segelclub zwar kein Maibaum aufgestellt, aber dafür umso mehr Optimasten!

Am Mittwoch, 01.05.19,  begannen wir um 10.00 Uhr mit der Begrüßung der Kinder und Eltern. Anschließend gab es eine kurze Besprechung für die Kinder und mit den Eltern wurden letzte organisatorische Dinge für die Saison besprochen. Anschließend segelten dann alle Optikinder raus auf den See.

 

Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase am Vormittag, in der die ersten Manöver der Saison gefahren wurden, gab es mittags dann Pizza für alle Optikinder und Helfer. Nachmittags wurden ein paar Übungen zur Verbesserung des Bootgefühls gemacht. Das Highlight des Tages war das Anlegen im Herrschinger Strandbad mit anschließendem Eisessen. Danach ging es wieder zurück in den Hafen.

 

Am Freitagnachmittag ging es dann auch schon wieder mit dem nächsten Training weiter. Die Wetterumstände waren widrig und etwas unberechenbar, weshalb nur drei Optis raussegelten, die dann unter den Kindern durchgetauscht wurden.

 

Alles in Allem war es ein erfolgreicher Saisonstart für unsere Optis!!

03.10.2018 | Sonne, Flaute, Regen und viel Wind bei der DM der Laser

Bei hervorragenden Bedingungen mit Wind zwischen 15 und 22 Knoten wurden in 8 Fleet-Races und einem Medal-Race die Deutschen Meister 2018 ausgesegelt.
Bei den Laser Radial Damen siegte die Favoritin Svenja Weger vom Potsdamer Yachtclub vor Pia Kuhlmann und Lena Haverland.
Beste Teilnehmerin vom HSC wurde die erst 17jährige Selina Eberle mit einem starken 18. Platz in der Gesamtwertung.
Bei den Laser Radial Open gewann Julian Hoffmann vom Segelclub Alpsee Immenstadt mit deutlichem Vorsprung vor Roko Mohr und Gunnar Kröplin. Christoph Tischer wurde 34.

Toppfavorit Philipp Buhl, ebenfalls vom Segelclub Alpsee Immenstadt, zeigte eine souveräne Vorstellung und gewann 7 der 9 Läufe, bei zwei 2. Plätzen und wurde damit überlegen Deutscher Meister vor Nik Aron Willim und Max Wilken. Bester HSCler wurde Michael Marcour als 21.

Besonderer Dank gilt den Sponsoren und beinahe 70 Helfern, ohne die eine so erfolgreiche Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre!

Alle Ergebnisse gibt es unter manage2sail.com.

Bilder (ca. 1.500) gibt es auf Flickr unter: https://www.flickr.com/photos/144145098@N07/albums

Die Bilder können von Segelclubs, Segelverbänden und Segler für nicht kommerzielle Zwecke benutzt werden. Die Urheberrechte der Photos bleiben bei den Fotografen bzw. beim HSC.

30.09.2018 | Internationale Deutsche Meisterschaft der Laser läuft!

Zur Eröffnung der Meisterschaft im HSC freuen sich die Organisatoren über ein starkes Feld von 139 Teilnehmern, unter ihnen Philipp Buhl und weitere Spitzensegler. Zum Practise Race zeigte sich der Ammersee von seiner besten Seite und blies mit 10-18 Knoten aus Ost, so dass sich die Teilnehmer an das Revier gewöhnen und das Regattateam vorbereiten konnten.

 

Anschließend wurde die Meisterschaft durch Sportwart Christoph Quinger, Wettfahrtleiter Uli Finckh und den Herrschinger Bürgermeister Christian Schiller eröffnet.

 

Ergebnisse und Bekanntmachungen finden Sie auf www.manage2sail.com.

25.09.2018 | 57. Oktoberfestregatta mit großer Beteiligung

Der HSC freute sich am vergangenen Wochenende über eine erneut gestiegene Teilnehmerzahl, 60 Schiffe hatten gemeldet.

Am Freitag konnten bei schwierigen Bedingungen 3 Läufe gesegelt werden. Der frischgebackene deutsche Meister Dr. Hubert Merkelbach (Überlinger Flotte) mit Markus Koy (Möhnesee Flotte) kam sowohl dem starken Wind zu Beginn, als auch mit dem abflauenden Wind am Ende, am besten zurecht und fuhr drei erste Plätze ein.


Am Samstag kam nur noch ein Lauf zustande, aufgrund des angesagten Sturmes für Sonntag wurde die Regatta nach 4 Läufen bereits am Samstag beendet. Es siegten Merkelbach/Koy vor Roberto Benamati mit Alberto Ambrosini (Lake Garda Fleet). Bester Steuermann vom HSC wurde Christian Kellner mit Martin Eckel (beide Andechser Flotte) auf Platz 9.


Ergebnisliste gibt es auf www.andechser-flotte.de.

17.09.2018 | Silberne Möwe 2018

Silberne Möwe 2018 mit nur einer Wettfahrt

Am Schluss war Wettfahrtleiter Max Marcour froh, dass er eine faire Wettfahrt am Sonntag ins Ziel gebracht hat. 118 A und B Optis hatten gemeldet.

Am Samstag brach während des Parcouraufbau der Wind zusammen und die Boote wurden bei AP und H wieder in den Hafen geschickt. Am Sonntag war morgentlicher Ostwind vorhergesagt. Aber es wehte ein schwacher Südwestwind.
Sieger bei den Opti A war Riccardo HONOLD vom Bodensee-Yacht-Club Überlingen e. V.. Bei den Opti B ging der Sieg an Cosima FEUSSNER vom BYC.

Ergebnisse: manage2sail.com

 

Foto © Tim Marcour 

16.09.2018 | Sehr gutes Ergebnis für den HSC bei der Bayerischen Jugendwoche

Lea Voigt gewinnt mit Justus Ernst (DTYC) bei den 29ern.

Mit einer sehr guten Serie, den Plätzen 2, 2, 2, 2, 1, 1, 2 und sechs Punkten Vorsprung holten sie sich den Titel des Bayerischen Jugendmeister 2018.

Gratulation an Lea und Justus!

 

 

 

13.09.2018 | Jens Olbrysch mit Vorschoter Norbert Schmidt verteidigen souverän Ihren Deutschen Meistertitel

Erich Vetter und Stefan Löw-Dick holen Bronze
Bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Dyas in Berlin, beim SC Gothia, holten sich Jens Olbrysch mit Vorschoter Norbert Schmidt mit den Plätzen 1,2,2,1,1,1,2,1,(4) nach Streichen eines vierten Platzes mit 11 Punkten nach 2017 auch 2018 souverän erneut den Meistertitel. Zweite wurden Michael Schmoll mit Ralph Ostertag von DTYC, die eine Serie 2,3,1,(4),4,4,4,3,3 einfuhren.

Erik Vetter und Stefan Löw-Dick holten sich mit einem Sieg im 9. Lauf noch die Bronzemedallie. Damit ging Gold und Bronze an den HSC und Silber an den DTYC.

Wir gratulieren den erneuten Deutschen Meistern und den Bronzemedalliengewinnern.

 

16.08.2018 | Laila Möbius Junioreneuropameisterin bei den 29er in Helsinki

Nach unseren Junioren-Weltmeistern Jojo & Franz im FD kommt jetzt auch die Junioren-Europameisterin im 29er Laila Möbius mit ihrer Vorschoterin Emelie Hesse (Seebrucker Regattaverein) vom Herrschinger Segelclub.  Bei den Buben ging der Junioreneuropameistertitel Jonas Schupp (DSC/SVW) und Moritz Hagenmeyer (DSC).


Wir gratulieren der Ammerseejugend zu diesen Erfolgen

 

11.07.2018 | Ammersee H-Boot Family bei besten Sommerbedingungen

Der  Wettergott beschert seit Jahren zur H-Bootregatta zuverlässig immer Traumwind. Zur 36. H-Bootregatta beim HSC war hochsommerliches Wetter mit eher schwacher Brise prognostiziert.  Als kulturelles Schmankerl wurde die Regatta noch mit einer schönen Bilderausstellung von Segelbildern der  auch an den Start gehenden H-Bootseglerin Elisabeth Ernicke-Goßner garniert. Die H-Boot Segler des HSC erstanden dann ein grossleinwandiges H-Boot Bild und spendete es Ihrem Heimatclub.

28 Meldungen waren eingegangen und aus ganz Deutschland waren Gäste angereist. Neben den treuen Dauergästen Gerhard Fuchs  vom Bodensee (BYCUE)  und Walter Pulz  vom FSC am Starnbergersee  war wieder einmal Knut Viehweger vom Rhein (YCL) gekommen. Dazu das erste mal der Sportvorstand der Deutschen Klassenvereinigung  Peter Zauner (YCSS),  Peter Nürnberger vom Scharmützelsee (SGS), sowie Florian Lindner vom BYC. Alles H-Boot Segler aus den Top-Platzierungen der Rangliste, die damit neben den Ammersee Lokalmatadoren Sigi Merk und Peter Teschemacher (vom DSC)  und dem Altmeister Michael Marcour vom HSC zu den Favoriten zählten.

16 Boote mit HSC-Seglern waren ein tolles Meldeergebnis für den ausrichtenden Club. Der Ammersee Flottenkapitän Christoph Quinger begrüßte die Gäste, gedachte den kürzlich viel zu früh verstorbenen Flottenkapitän des Starnbergersees Robert Huber und verteilte bereits die ersten Sonderpreise an die 4 Steuerfrauen, die gemeldet hatten. Mit der 17 jährigen Steuerfrau Vroni Beichl, trat eine HSC Jugendmannschaft an, die in Summe weit jünger war, als auf den meisten Booten die Steuerleute.

Nach der Steuermannsbesprechung entwickelte sich nur langsam der angesagte leichte Nordwestwind und Wettfahrtleiter Christoph Welsch gab das Zeichen zum Auslaufen. Doch kaum waren die Boote nach dem Auslaufen um 12:00 im Startfeld angekommen brach der Wind zusammen und ab und zu wehten kleine Brisen aus unterschiedlichsten Richtungen. Erst nach langen 4  Stunden setzte sich eine segelbare Nordwest Brise durch, die aber von deutlichen Kippern durchsetzt war. Mit diesen Bedingungen kam erwartungsgemäß unser Gast  Gerhard Fuchs am besten klar. So hatte er dann bei de rersten Wettfahrt bereits an der Luvtonne einen deutlichen Vorsprung vor den drei Herrschinger Booten Settele, Boschert und Quinger. Erst am Ende des 2. Spikurses setzte dann Peter Zauner zu einer dynamischen Überholtour an und schnappte sich nicht nur die drei Herrschinger, sondern setzte sich an der Leetonne auch noch vor Gerhard Fuchs. Hinter Zauner, Fuchs und den drei HSC-Booten kamen dann erst die Cracks Pulz, Merk und Nürnberger ins Ziel.

Zur zweiten Wettfahrt musste die Startlinie mehrmals verschoben werden bis unter Flagge U ein Start gelang. Nach einer Runde wurde der Wind dann sehr mau und die Boote hungerten sich in der nun abgekürzten Wettfahrt  mit einigen „Topfschlageneffekten“ an der Luvtonne in der Zweiten Runde ins Ziel. Wieder hatte auf den letzten Meter Peter Zauner die Nase vorne vor Michael Marcour, Sigi Merk und Peter Teschemacher.

 Mit dem letzten Wind fuhren die Boot bei einsetzendem Abendrot in den Hafen und so ließ man den Tag ausklingen bei besten Wetter, Essen, Freibier und karibischem Sonnenuntergang 

Am Sonntag war es sonnig und zur angekündigten Auslaufbereitschaft um 10 Uhr noch kein Wind in Sicht. So startete man mit dem fast schon traditionellem Torwandschießen zum Scouting hoffungsvoller Kandidaten für Jögi Löw.  Dieses gewann nach zwei Stechen Helmut und Daniel Settele.

Zur Mittagszeit konnte dann doch ausgelaufen werden und es kamen bei leichter Briese noch drei Wettfahrten zustande. In der dritten siegten Merk, vor Viehweger, Marcour und Settele. In der 4. abgekürzten Wettfahrt wieder Peter Zauner vor Bleiholder (DSC), Merk und Viehweger. In der letzten Wettfahrt war der Einlauf dann Christian Freund (DSC) vor Walter Pulz, Sigi Merk und Peter Zauner.

Das Endergebnis unter Einbeziehung eines Streichers war dann klar:

1. Peter Zauner mit Timo von Schorlemer und Stefan Freitag: 7 Punkte
2. Sigi Merk mit Sepp Hamerlindl und Hansi Haberstock: 10 Punkte
3. Walter Pulz mit Christopher Nordhoff und Matthias Günder: 18 Punkte
4. Michael und Karin Marcour mit Andrea und Axel Müller: 25 Punkte
5. Knut und Sabine Viehweger mit Silke Poensgen: 25 Punkte

Den Thomas Munk Gedächtnisspokal übergab Klassenkapitän Christoph Quinger im Namen der Familie Munk an den würdigen Sieger Peter Zauner. Den Frauenpreis für das beste Boot mit mindestens 2 Frauen an Board ging zum 3. Mal an Sabine Viehweger und Silke Poensgen.

Alle Teilnehmer gingen nach einem vom hochsommerlichen Wetter geprägten und sehr schönen Event gut gelaunt auf die Heimreise und versprachen im nächsten Jahr wieder zu kommen.

Bericht: Christoph Quinger