
Philipp Müller berichtet:
Bereits im Vorhinein war uns klar, dass wir bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft im 29er in Warnemünde vermutlich mit Leichtwind zu rechnen hatten. So kam es schließlich auch. Bereits am ersten Tag war der Wind sehr schwach und vor allem auf unserer Regattabahn durch den ablandigen Wind sehr böig. Starke Winddreher würfelten teilweise das gesamte Feld durcheinander. Den ersten Tag beendeten wir nach fünf Wettfahrten auf dem 8. Rang. Keine optimalen Ausgangsbedingungen um unseren Titel zu verteidigen.
Am nächsten Tag war der Wind zwar immer noch relativ schwach, jedoch konstanter und fairer zu segeln als am Vortag. Mit den Plätzen 3,3,6,3 waren wir schon deutlich zufriedener und könnten uns durch unsere konstante Serie im Gesamtergebnis sogar auf Platz 2 vorarbeiten.
Die nächsten beiden Tage war der Wind so schwach, dass keine weiteren Wettfahrten mehr stattfinden konnten. Somit behielten wir unseren 2. Platz. Gewonnen haben die beiden Kieler Justus Schmidt und Max Böhme.
Unseren Deutschen Meister Titel konnten wir leider nicht verteidigen, jedoch sind wir mit dem zweiten Platz trotzdem sehr zufrieden.
Dies war unsere letzte Regatta im 29er. Absofort geht es im 49er weiter.
Philipp Müller
Die Damenmannschaft Christin Geisler (HSC) und Andrea Fuchs (SCIA) ersegelte sich in dem mit 39 Startern stark besetztem Feld einen beachtlichen 4. Rang. Ihre besten Einzelplätze waren zwei zweite Plätze!
Wir gratulieren!

Nach mehrjähriger Abstinenz stieg Christian Kellner mit seinem Vorschoter Michael Klügel (Ex 505er Vorschoter) wieder in eine Leih-Dyas. Willkommener Anlaß war die Internationale Deutsche Meisterschaft in Warnemünde mit 37 Startern. Christian Kellner setzte sich mit 6 x Platz 2 und einem 5. als Steicher in 9 Wettfahrten durch. Die Entscheidung kam in der 8ten Wettfahrt, in der Christian seinen Verfolger Holger Süsse so konsequent nach hinten segelte, dass dieser keine Chance auf den Gesamtsieg mehr hatte. Die neunte Wettfahrt hätte Christian Kellner dann nicht mehr antreten müssen.
Vom HSC kam Erik Vetter / Löw Stefan auf Platz 11, Ralf Breitenfeld / Knut Mersch auf Platz 12, Winfried und Markus Lauer auf Platz 23, Reinhold Winkler auf Platz 32 und Hans Werner und Marlene Höll auf Platz 33. Die HSC Flotte gewann den Mannschaftspreis.
„Wir freuen uns sehr über diesen Titel. Das war mein persönliches Geschenk“, sagte Christian Kellner, der während der Serie seinen 43. Geburtstag feierte.


Beim italienischen Eurocup der 505 am Gardasee wurde Christian Kellner mit Stammcrew Martin Schoeler aus Hamburg bei 60 Booten aus 10 Nationen zweiter. Er lag sogar bis zur 6ten Wettfahrt lag er sogar in Fuehrung. Insgesamt erreichte er in den 8 Wettfahrten einen ersten Platz, zwei zweite und drei vierte Plätze. Sein Streichresultat war ein neunter Platz.
Besonders gefreut hat ihn, dass er den aktuellen Vizeweltmeister Mike Holt aus USA hier bei Stark Wind halten konnte. Weiter waren Jan Saugmann (Dänemark, Weltmeister von 2008), Ian Pinnell (Großbritannien, Weltmeister 2009) und der zweimalige Olympiagewinner im FD Boysen-Böller (Dänemark) hinter ihnen. Philippe Boite (Frankreich, Tempestweltmeister) hatte nach erfolglosem Rennen auch noch einen Crash ohne Vorfahrt zu haben. Er brach die Serie komplett ab.
Geschlagen hat die beiden dann knapp Jens Findel aus Kiel, der mit einem Protest auf Wiedergutmachung nach einem Crash wieder ins Rennen rutschte.
Vom HSC mit dabei die beiden Hölls: Tina Hoell / Alexander Wilhelm auf Platz 44 und ihre Schwester Anna Hoell / Bernd Heinisch auf Platz 46.

Christian Kellner konnte seinen Erfolgen einen vierten Platz eim Eurocup der 505er in Cannes an Ostern einen vierten Platz unter 71 Booten hinzufügen. Er lag einen Platz hinter dem Weltmeister von 2008 Ian Pinnell.
Angetreten ist er mit seinem Ex Vorschoter Klaus Stammerjohann, der nach der 505er WM 2005 in " Seglerrente" ging. Nach einem Trainingstag mit Rumgestolpere im Boot ging es dann fast wieder in alter Form weiter.
Die Sponsoren werden bei der gesamten Öffentlichkeitsarbeit genannt und mit Logos ins Bild gesetzt. Sie werden prominent auf der Website platziert und erhalten eine von den Studenten konzipierte Imagebroschüre (druckfertiges PDF), die sie für ihre eigenen Zwecke einsetzen können. Zusätzlich wird ein kurzer Imagefilm produziert, der den Sponsoren und Teilnehmern des Projektes zur Verfügung stehen wird.
Die teilnehmenden Studenten sollen dabei an den Segelsport herangeführt werden. Dies geschieht bei den Mittwochsregatten und dem abschließenden Regatta- und Segelevent auf H-Booten im Herrschinger Segelclub.
Mehr unter: www.muenchner-medienregatta.de



Der Herrschinger Segelclub wurde mit dem DSV-Jubiläumspokal geehrt
Mit dem DSV-Jubiläumspokal wurden die punktbesten Verbandsvereine Deutschlands für die erfolgreiche Teilnahme bei Deutschen Meisterschaften ausgezeichnet. Aus Bayern waren dies der Bayerische Yacht-Club, der Herrschinger Segelclub und der Deutsche Touring Yacht-Club. Der HSC erhielt diese Auszeichnung bereits zum dritten Mal. Der HSC befindet befindet sich dabei neben den beiden Großvereinen vom Starnberger See in Gesellschaft des Kieler Yachtclubs, des Lübecker Yachtclubs, des TSV Schilksee sowie des VSaW. Die notwendigen Punkte wurden insbesondere von unseren Jugendlichen erkämpft. Hier zeigen sich die Erfolge aus dem jahrelangen systematischen Training.
Der 1988 aus Anlaß des 100jährigen Bestehens des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) gestiftete und jeweils im Jahr des Deutschen Seglertages zu vergebende Jubiläumspokal des DSV für Meisterschaften wurde in diesem Jahr anlässlich des Deutschen Seglertages im Oktober 2009 in Friedrichshafen verliehen. Die Pokale für Meisterschaften werden den 9 punktbesten Verbandsvereinen zugesprochen.
Bis zur letzten Wettfahrt war es ein spannender Kampf, lagen doch zu diesem Zeitpunkt drei Teams punktgleich auf den ersten drei Rängen. Mit einem 2. Platz in der 12. Wettfahrt konnten sich dann doch Philipp Müller zusammen mit seinem Vorschoter Moritz Janich vom Segler-Verein Wörthsee den Meistertitel 2009 am Großen Brombachsee holen.
Wettfahrtleiter Ulli Finckh konnte mit den 41 Schiffen aus den Niederlanden, der Schweiz, Österreich und Deutschland am ersten Wettfahrttag gleich sechs Durchgänge mit je ungefähr 45 Minuten Dauer nacheinander fahren
„Am ersten Tag hatten wir total drehende Winde und einen Frühstart in der sechsten Wettfahrt. Wir haben uns nur Chancen eventuell auf den dritten Platz ausgerechnet. Der zweite Tag war mit einem Tagessieg und einem dritten Rang besser. Es war gut, dass wir vor der letzten Wettfahrt nicht wussten, dass drei Teams punktgleich waren und so gingen wir ohne Druck ins letzte Rennen," zogen Philipp und Moritz als Fazit aus der Veranstaltung. Bereits nach dem Sieg bei der Bayerischen Jugendmeisterschaft im September am Starnberger See hatten sie die Hoffnung geäußert, eventuell Deutsche Meister zu werden. Beide merkten noch an, dass die Meisterschaft bei leichterem Wind auf einem bayerischen Binnensee vielleicht ein kleiner Vorteil gegenüber den Teams aus Kiel war, die normalerweise bei mehr Wind auf der Ostsee trainieren.
Durch diesen Titel ist das Team Müller/Janich nun Ranglistenerster im 29er und dürfen nun in zwei Wochen bei der Meisterschaft der Meister in Hamburg auf der Außenalster teilnehmen.
Das Mädchen-Team Kristin Geisler; Herrschinger Segelclub und Andrea Fuchs, Segelclub Inning am Ammersee belegte einen stark beachteten achten Platz und den 41 teilnehmenden Booten.

Die Stracks legen glückreichen WM-Endspurt auf Platz 5 hin
Es war ein schlechter Start für Sabine und Normann Strack bei der Weltmeisterschaft der TOPCAT K1 in Punta Ala (Italien). Bei böigem Wind bis gut sechs Bft verloren sie einen Abweiser für die Spischoten und konnten die erste Wettfahrt nur ohne Spinnacker beenden. Zur zweiten Wettfahrt war die Strecke zum Ufer und zurück zu weit. Resultat nach dem ersten Tag: Gesamtplatz 18 von 39.
Ab da nahm der Wind zwar etwas ab, aber für die Stracks ging es nur noch aufwärts. Durch konstante Plazierungen unter den ersten acht hatten sie sich vor dem 5. und letzten Tag sich bereits auf den 7. Platz nach vorn gekämpft. Die sechstplazierten Jodorf/Böcker aus Seeshaupt konnten sie in den beiden letzten Wettfahrten jeweils um mehr als fünf Plätze schlagen. Aber es kam noch besser: Die lang auf Platz 2 und 3 gelegenen Italiener Montalti/Ferroni legten im letzten Rennen einen Frühstart hin, so dass sie einen 20. Platz in die Wertung und mit Gesamtplatz sechs vorlieb nehmen mussten.
Mit einem glücklichen Platz 5 beendeten Sabine und Normann Strack die windreiche TOPCAT K1-WM mit Abstand als vorderste gemischte Mannschaft. Mit dem Gewinn der Österreichischen Klassenmeisterschaft sind sie nun außerdem uneinholbar die Ersten der internationalen TOPCAT K1-Rangliste 2009.
Herzlichen Glückwunsch und wir freuen uns auf weitere Ergebnisse!!
Michael Marcour